Mittelalter zum Anfassen

Locronan wird, so hatte ich den Eindruck in jedem Touristenbüro in Finistere als Ausflugsziel empfohlen. Meiner Meinung nach völlig zu Recht.

Es scheint, als ob der kleine Ort mittels einer Zeitmaschine aus dem Mittelalter in die Gegenwart katapultiert worden ist.

Das Städtchen lebt augenscheinlich überwiegend vom Tourismus, denn in den schmucken Häusern sind überwiegend Souvenirgeschäfte, Werkstätten von Kunsthandwerkern und Restaurants untergebracht.

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Besonders malerisch ist der zentral gelegene Marktplatz. Das dortige Gebäudeensemble vor der Kirche mit dem mittig gelegenen Brunnen wirkt wie ein Filmset.

thumb_DSCF7185_1024Die Kirche,ist dem heiligen Ronan, einen irischen Wanderbischof gewidmet, der in Locronan irgendwann im 6. Jahrhundert verstarb. Gleichnamiger Ronan ist im Seitenschiff der Kirche bestattet. Dieses Grab, das dazugehörige Reliquiar und die die Lebensgeschichte des Heiligen zeigenden Glasfenster aus dem 15. Jahrhundert
sind die Highlights der im gotischen Stil gehaltenen Kirche.

Locronan ist Autofrei; lediglich verirrt sich hin und wieder ein Streifenwagen ins Ortsinnere.

Am Ortseingang befinden sich mehrere Parkplätze, wo eine Parkgebühr von 4,- EUR entrichtet werden muss. Diese Gebühr ist für das jeweilige Kalenderjahr gültig und man erhält deswegen einen Autoscheibenaufkleber.

Auch gibt es dort eine Stadtkarte, in der ein Rundwanderweg vorgeschlagen wird. Diesen haben wir genommen und haben für einen Rundgang durch das blumengeschmückte Örtchen und den Besuch der Kirche ca. 2 1/2 Stunden benötigt.

Der Besuch von Locronan lohnt sich allein schon wegen des absolut unverfälschten Mittelalter-Look des Städtchens.

Der Besuch kann gut mit einem Besuch des Point-du-Raz an einem Tag kombiniert werden.

 

Domaine de Trevarez – Traumhafter Landschaftsgarten

Der Eintritt in den Schlosspark betrug für unsere vierköpfige Familie 14,- Euro.

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Der Park. Ist wirklich schön. Stark erinnerte mich der Park an einen klassischen englischen Landschaftsgarten. Dazu kommt dann noch das riesige Herrenhaus, dass an einem Abhang über allen zu thronen scheint.

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Sehr gut gefiel mir der Wasserfall, die äußerst gepflegten Anlagen und das Meer von blühenden Rhododendren.

Der Park war überhaupt nicht überlaufen und man konnte alles in Ruhe erkunden.

Für den Rundgang benötigten wir ungefähr vier Stunden. Alles in Allem ein lohnender Halbtagsausflug.

Ile de Gavrinis – Besuch in der Jungsteinzeit

Wir besuchten Gavrinis im August 2016. Ein Besuch mit zwei Erwachsenen und zwei Teenagern schlug mit 52,- € zu Buche.

Neben dem Transfer zur Insel Gavrinis, der Besichtigung des Cairns war auch noch eine Bootsumrundung der Nachbarinsel Er Lannic im Preis inbegriffen. Die Preisdifferenz zur normalen Überfahrt und Besichtigung von Gavrinis beträgt nur wenige Euro.

In jedem Fall sollte der Besuch vorher gebucht werden. Es wäre fatal, wenn man nach Larmor-Baden anreist und dann keinen Platz auf dem Boot bekommt.
Wir buchten am Tag vorher mittels E-Mail, was ohne Probleme von Statten ging.
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Die Karten kann man dann in dem Büro am Hafen von Larmor-Baden abholen. Hier befinden sich auch Toiletten, die man auf jeden Fall benutzen sollte, denn weder auf der Insel, noch auf dem Boot befindet sich ein stilles Örtchen.

Die Dame im Hafenbüro sprach ein gutes Englisch und stattete uns mit jeder Menge Infomaterial zu Gavrinis in deutscher Sprache aus.

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Das Transferboot, bei dem es sich um einen alten, umgebauten Kutter handelte, legte dann auch pünktlich am Ende der Hafenmole an. Das Boarding war relativ zügig abgeschlossen und innerhalb einer Viertelstunde hatten wir die Insel Gavrinis erreicht, wo wir von einer resoluten Fremdenführerin erwartet wurden.

Größere Taschen der Besucher wurden nach dem Empfang eingeschlossen und die Fremdenführerin begann mit der Einweisung in die Örtlichkeit, was wirklich sehr fundiert war.

Dummerweise geschah dies nur in französischer Sprache, der ich auch bis zu einem gewissen Punkt mächtig bin. Bei der Fülle der Informationen musste ich dann aber irgendwann die Reißleine ziehen, bzw. verstand nur noch Bahnhof.

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Die Fremdenführerin teilte dann die Gruppe in zwei ca. 15 Personen starke Gruppen auf und führte diese nacheinander in den Grabhügel.

Der 14 Meter lange Gang endet nach 14 Metern in einer Grabkammer. Interessant und meiner Meinung nach einzigartig sind die Ornamente in den Tragsteinen. Neben Darstellungen von Axtklingen, Pfeil und Bogen, Rinder und Schlangen fällt vor allem die Spiralförmige Ornamentik ins Auge.

Die Fremdenführerin wies auf sämtliche Besonderheiten hin, erklärte viel und beantwortete auch viele Fragen, … leider nur in Französisch.

Die eigentliche Besichtigung des Ganggrabs dauerte ca. 20 Minuten. Fotografieren innerhalb des Grabs ist untersagt.

Auf der Rückfahrt hielt das Boot noch vor der Insel Er Lannic und es bestand die Möglichkeit die halb versunkene Kreissteinsetzung zu bestaunen.
Das ist meiner Meinung nach ein wenig enttäuschend, da man vom Boot aus nicht wirklich die Kreisform der Anlage erkennen kann.
Auf dem Luftbild sieht die Anlage dahingegen sehr gut aus und ich war wohl deswegen in einer falschen Erwartungshaltung.

Gut gefallen hat uns, dass immer nur ca. 30 Leute gleichzeitig auf Gavrinis sind.

Weniger gut finde ich, dass vor Ort keine Führung in anderen Sprachen angeboten wird. Schulfranzösisch bekommt hier nämlich klar seine Grenzen aufgezeigt (Deshalb hier einen Punkt weniger).

Den Besuch von Er Lannic kann man sich getrost schenken, da die Anlage wohl nur auf dem Luftbild wirklich gut aussieht.

Pont Aven – Wie aus dem Bilderbuch

Am Ende einer Meeresbucht und im Bereich der Mündung des Flüsschen Aven liegt das malerische Örtchen.
Gaugauin entdeckte Pont-Aven im ausgehenden 19. Jahrhundert für sich, weil dieses „kleine preiswerte Loch“ die ideale Location für einen Künstler war.

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Der Tradition von Gaugauin und der von ihm begründeten Malerschule haben sich die vielen Galerien im Ort verschrieben.

Das gesamte Örtchen war mit Blumen geschmückt und prächtig herausgeputzt.

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Sehenswert fand ich die Kapelle Trémalo und den malerischen Hafen, der stark Tidenabhängig ist. Absolutes Highlight ist aber meiner Meinung nach das „Chaos d´Áven“, ein Wildwasserbereich des Aven mitten im Ortszentrum.

Die örtliche Gastronomie ist völlig auf Touristen ausgerichtet und auch dementsprechend teuer.

Wir waren Anfang August zufälligerweise zum Blumenfest in Pont-Aven und konnten so an einem Stand auf dem Festplatz Hausgemachte Crêpes für kleines Geld verzehren.

Im Ortseingang befindet sich ein Supermarkt. Dahinter befinden sich ausreichend Parkplätze.

U-Boot Bunker Lorient – Besichtigung mit Tiefgang

Bei meinem Besuch der Bretagne wollte ich mir diese Hinterlassenschaften des Weltkriegs nicht entgehen lassen.

Erst seit Ende der 1990er Jahre ist das Gelände frei zugänglich und wird seitdem Schritt für Schritt erschlossen.

In Teilen der Bunkeranlagen konnten diverse Firmen angesiedelt werden, die alle irgendwie etwas mit Yachtbau und Segelrennen zu tun haben. Auch ist am Eingangsbereich des Bereichs ein modernes / futuristisches Museum entstanden, dass sich dem Yachtsport widmet. Hier müssen auch die Eintrittskarten für die Führung durch den U-Boot Bunker erstanden werden.

Hier muss man sich dann auch entscheiden ob man an einer Französischsprachigen oder einer Englischsprachigen Tour teilnimmt. Wir wählten Englisch.

Zwei Erwachsene und zwei Teenager schlugen mit insgesamt 15,- € zu Buche, was gemessen an der Qualität und Länge der Führung ein mehr als fairer Preis war.

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Die Führung gliederte sich in zwei Teile:

1. Eine Führung ausserhalb des Bunkers über das Gelände. Hier wird man umfassend über den Bau der Bunkeranlagen und die geschichtlichen Hintergründe informiert. Auch das damit verbundene Schicksal der Stadt Lorient wird angemessen beleuchtet.

Dann wird erklärt, wie in den 1940ern die U-Boote mittels einer Eisenbahnähnlichen Konstruktion an Land gezogen werden konnten und mit einer Art Eisenbahndrehscheibe in eine Bunkerbox geschoben werden konnten.
Diese teilweise überbunkerte Slip- Rangieranlage ist noch gut zu erkennen. Auf der Rangieranlage ist ein französiches -Nachkriegs-U-Boot aufgebaut und dadurch kann man das System noch leichter ekennen.
Anschließend wird man zum „klassischen“ U-Boot Bunker geführt, wie er den meisten wohl aus dem Film „Das Boot“ geläufig ist.
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2. Führung durch den U-Bootbunker K-3. Der Fremdenführer wies besonders auf die beiden je 50t schweren Eingangstore des Bunkers hin und schilderte deren Fertigung, Transport und Einbau sehr anschaulich.

Im Inneren des Bunker erhält man dann einen Überblick über die vorhandenen U-Boot Boxen und erfährt, dass diese bis zur Ausserdienststellung der konventionellen französischen U-Boote bis in die 1990er hinein in Betrieb waren.

Anschaulich wurde erklärt, wie die U-Boote in den Boxen gewartet und aufmunitioniert wurden.

Im Anschluss daran wird die besondere Deckenkonstruktion des Bunkers vorgestellt. Das Dach besteht aus zwei übereinander liegenden mehrere Meter dicken Stahlbeton- Lagen mit einem dazwischen befindlichen Hohlraum, der als Umsetzungsfläche für Fliegerbomben diente. Selbst mit den berüchtigten Talbot-Bomben war es den Alliierten bis Kriegsende nicht gelungen den Bunker „zu knacken“.

Zum Abschluss wird noch ein auf dem Dach befindlicher Flakturm präsentiert. Von hier aus hat man einen guten Ausblick auf den Hafen von Lorient, die alte Hafenfestung und die Ausfahrt in den Golf von Biskaya.

Pointe de Raz – Von Elementen umtost

Wir besuchten das Pointe du Raz an einem bewölkten Tag, so dass sich der Andrang von Touristen in Grenzen hielt. Im Eingangsbereich des Kapbereichs befindet sich ein großer Parkplatz und ein Infocenter. Hier befinden sich auch ein paar Cafés, die unvermeidlichen Souvenirgeschäfte und ordentlich dimensionierte Sanitärräume. Die Preise in den Cafeterias sind wirklich gesalzen, weswegen wir auf einen Besuch dieser Restaurationen verzichteten. Die Parkgebühr dagegen hält sich erfreulicherweise in moderaten Grenzen.
Führ unseren mehrstündigen Aufenthalt bezahlten wir etwas über sechs Euro. EIn Betrag der völlig in Ordnung geht, da man kein weiteres Eintrittsgeld entrichten muss.
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Die Kapspitze erreicht man auf direkten Weg über einen gut ausgebauten Fußweg nach circa 20 Minuten. Wer will kann aber auch Schwindelerregende Pfade am Klippenrand benutzen, wo sich einem Atemberaubende Aussichten bieten.

Bis zu 72 Meter stürzen sich die Klippen ins Meer, dessen Brandung sich lautstark am Felsen bricht.

Von der Kapspitze hat man einen tollen Ausblick auf die vorgelagerte Ile-de-Sein und zwei dazwischen befindliche Leuchttürme.

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Ebenfalls hat man einen guten Panoramablick auf die umliegenden Strände, wo Wellenreiter ihren schönen Sport ausüben.

Interessant fand ich auch die große Madonnenstatue an der Kapspitze, die Überreste eines Rundturms am Eingang des Rundwegs und ein davor stehendes altes keltisches Hochkreuz.

Das Plateau des Kaps ist mit Heidekraut überwuchert und leuchtet  dementsprechend im Sonnenlicht.

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Das Point-du-Raz sollt sich kein Reisender im Bereich Finistere entgehen lassen.

Für einen Besuch sollt man schon drei bis vier Stunden veranschlagen.

Zurück in die eigene Vergangenheit

Zweifellos zählt die Sommerbobbahn in Monschau-Rohren zu den Freizeitattraktionen der Eifelregion, die mittlerweile in der dritten Generation besucht werden.

Seit 1977 schlängelt sich nun die ca. 750 Meter lange Edelstahlröhre durch die Eifellandschaft.

  • Alle Jubeljahre kehre ich hierhin zurück. Mein Kinder hatte ich als Alibi dabei und nach wie vor hat die Bahn nichts an Attraktivität verloren.  Irgendwie gelingt es mir auch mittlerweile der Versuchung zu widerstehen ungebremst die Abfahrt zu wagen. Ich denke schon, dass ich Anno 1985 oder 1988 schneller war. Aber damals heilten die Knochen auch noch schneller zusammen und das Gespür für Schmerz war wesentlich geringer ausgeprägt.

Eine weitere Zeitreise war der Besuch des Wildparks Hellental.  Diesen habe ich zuletzt 1983 besucht und hatte an diesen Besuch keine Erinnerung.

Vom Besuch war ich dann doch positiv überrascht. Man  bekommt  doch einiges geboten.

Die Kinder sind aber mittlerweile schon fast zu groß für den Wildpark. Gut das demnächst ein kleiner Neffe  als Alibi-Kind für die  Besuche der Attraktionen  zur Verfügung steht.

 

Dem Aachener sein liebstes Kind – LAGEBERICHT REITTURNIER

Es war  wieder CHIO und das öffentliche Leben in der Kaiserstadt warquasi zum erliegen gekommen.

Den  Aachenern und ihren Gästen wurde auch wieder einiges geboten. Gekrönte Häupter, die hier so geliebt werden, waren in Person des schwedischen Königspaars vor Ort und sorgten so für volle Seiten im Feuilleton der Aachener Zeitungen.

Zu den gekrönten Häuptern gesellten sich die üblichen Verdächtigen aus Kommunal- , Landes-, Bundespolitik und Geldadel.

Sehen und gesehen werden beim Promi-Defilée
Sehen und gesehen werden beim Promi-Defilée

Das CHIO verlief Störungsfrei und ich hatte Tagelang wieder mein Quartier in der Tivoliwache aufgeschlagen. Ich bin nun leidlich froh, dass  das Turnier vorbei ist und ich mich wieder meinen alltäglichen Aufgaben widmen kann.

Besuch in der Europahauptstadt; dem BREXIT zum Trotz!

Dem BREXIT zum Trotz führte uns ein Tagesausflug vor einigen Tagen nach Brüssel. Der Besuch des „Jubelparkmuseums“ führte zu folgender Trip-Advisor Bewertung:Brüssel

„Leider  war es ziemlich verregnet, so dass wir nach dem Besuch des Atomium beschlossen eines der im schönen Jubelpark gelegenen Museen zu besichtigen.  Fußläufig erreich man den Park und die Museen am schnellsten aus dem EU-Viertel.  Das Gebäude der EU-Kommission ist in Fußgehreichweite.  An Wochenenden ist in diesem Bereich genug Parkraum für das Auto vorhanden.  Das Museum befindet sich im rechten Teil eines großen

BrüsselDSCF6733Gebäudeensembles, in dessen Mitte sich ein großer Triumphbogen befindet.

Im Entrée des Museums befindet sich die leider mittlerweile unvermeidliche Sicherheitskontrolle, mit erfreulicherweise sehr höflichen und gründlichen Personal.  An einen klassichen Kartenschalter kann man das Eintrittsticket erwerben.  Die Tarife halten sich m.E., für den Umfang der Sammlung in Grenzen und gehen völlig in Ordnung (Erwachsene: 8,- €; Senioren: 6,- € und Kinder -18 Jahre: 2,-€). Die permanente riesige Sammlung wird auf mehreren Ebenen präsentiert und umfasst grob vier Themenkreise:

– Nichteuropäische Zivilisationen
– Europäische Kunst
– Altertum
– Nationale Archäologie

Der Bereich Nichteuropäische Zivilisationen umfasst historische Preziosen und Ausgrabungsstücke aus China, Korea, dem Indischen Subkontinent, aus Polynesien , aus Mittel- und Südamerika, Tibet, Nepal usw..
Einen Schwerpunkt bildet Islamische Kunst und Geschichte mit vielen Anschauungsstücken.

Brussels
Brussels

In diesem Bereich hat mit persönlich der Mittel- und Südamerikanische Bereich sehr gut gefallen. BOlmeken, Tolteken, Maya, Azteken und Inka gaben sich hier ein Stelldichein. NAber auch die Indianerkulturen Nordamerikas werden vorgestellt.  Ein riesiger Totempfahl nimmt hier einen zentralen Platz im Ausstellungsraum ein.

Als Liebhaber von belgischen Comics war ich dann doch überrascht, als ich mich der Hockmumie gegenübersah, die als Vorlage für die verfluchte Königsmumie in Tim und der Sonnentempel herhalten musste.

Brüssel
Brüssel

Im Bereich Europäische Kunst werden interessante Stücke aus 2000 Jahren europäischer Kunst- und Kulturgeschichte präsentiert.  Es werden die Baustile der Zeiten (Gotik, Romanik, usw.) veranschaulicht.  Ein Bereich widmet sich der Glaskunst, der europäischen Kunst des 17.-20. Jahrhunderts. Zudem werden in einem eigenen Bereich prunkvolle Kutschen aus den letzten Jahrhunderten präsentiert.

Beeindruckend für mich war der Bereich der Altertumsgeschichte. Hier wird das alte Ägypten, die griechische und römische Kultur sehr eindrucksvoll in Szene gesetzt.
Der römische Bereich beeindruckt mit einer aufgebauten Tempelsäulenfassade mit schönen Korinthischen Säulen.  Die Auswahl der Statuen ist sehr Geschmackvoll und gut gewählt.  Von einer Galerie blickt man herunter auf das große Bodenmosaik einer Tierhatz aus der Imperialen Zeit.

Der griechische Bereich wird überwiegend durch Tonware, bemalte Vasen und Amphoren beleuchtet.

Highlight der Altertumssammlung ist meiner Meinung nach die ägyptische Sammlung.  Diese ist sehr umfangreich und präsentiert viele Fundstücke aus dem Niltal.  Man kann mehrere Sarkophage, Mumien, Totenmasken, Grabbeigaben, unzählige Uschbetis, Kanopenkästen, Statuen, Bilderfriese usw. bewundern.
Alleine mit diesem umfangreichen Sammlungsbestand könnte man ein eigenes Museum eröffnen.

Der Bereich Nationale Archäologie befasst sich mit den Themen belgische und europäische Vorgeschichte, den Gallo-Römern und den Merowingern.
Hier werden Ausgrabungsfunde aus der keltischen Epoche (z.B. Torques, Weihefigurinen, Schmuckstücke) gezeigt.  Umfangreich ist auch die Merowingersammlung, wo das gegen Ende der Völkerwanderung lebende fränkische „Vorgängervolk“ der Franzosen und Deutschen vorgestellt wird.

Für einen Besuch des Museums sollte man sich viel, viel Zeit mitnehmen.  Man kann meiner Meinung nach einen ganzen Tag in dem Museum verbringen.

Während meines Besuchs war das Museum nur mäßig besucht, was mir die Möglichkeit gab viele Artefakte genauer in Augenschein zu nehmen.

In Parterre des Museums befindet sich ein Museumsshop sowie eine Cafeteria, die aber nur Mittags und Abends warmes Essen anbietet.  Dafür ist die Speisekarte sehr gut und es gibt eine Bedienung und kein Self-Service.

Als Kritikpunkte möchte ich die folgenden Ausführungen nicht unbedingt werten, da die Geschmäcker bekanntlich verschieden sind. Ich persönlich finde, dass das Museum einen sehr „Altehrwürdigen“ Charme hat. Die Präsentation der Sammlung ist sehr Old-fashioned und verzichtet nahezu gänzlich auf den Einsatz von multimedialen Elementen.  Ich glaube dass man heute ein Museum so nicht mehr bauen würde und so war der Besuch dort auch so etwas wie eine kleine Zeitreise.

Vieles muss man sich selber erschließen und ohne Vorkenntnisse glaube ich schon, dass einen die Masse der Ausstellung schlicht erschlägt.

In einem dreisprachigen Staat wie Belgien fand ich es dann allerdings bedauerlich, dass meistens nur flämische und französische Beschreibungen an den Ausstellungsstücken vorhanden waren.  Deutsche Beschreibungen waren nur teilweise vorhanden. Englische Beschreibungen waren fast gar nicht vorhanden, was ich gerade in der „europäischen Hauptstadt“ sehr schade finde.  Deshalb gibt es hier einen Punktabzug.“

Treffen MC Faizabad, 09. -12.06.2016

Patch
MC Faizabad 2011

Auch in diesem Jahr trafen sich wieder Mitglieder / Member des MC Faizabad. 2011 gründeten Bundeswehrangehörige, Polizeibeamte und lokale Angestellte im Bundeswehr Feldlager Faizabad, Nord-Afghanistan,  einen Motorradclub. Seitdem haben jährlich Treffen in allen möglichen Gegenden von Deutschland und Österreich stattgefunden. So traf man sich 2012 in Mainz, im Folgejahr im Allgäu, dann 2014 im Salzburger Land , 2015 in Hessen und jetzt im Juni 2016 in der Eifel. Dadurch, dass ich die diesjährige Fahrt geplant hatte, wurde mir der diesjährige Roadcaptain Aufnäher verliehen.

Wenn der Hof zur Biker-Ranch wird.
Wenn der Hof zur Biker-Ranch wird.
MC Faiza Tour 2016
MC Faiza Tour 2016 – Vogelsang
MC Faiza Tour 2016
MC Faiza Tour 2016 – Guzzi
MC-Faiza Tour 2016
MC-Faiza Tour 2016 – Fort Eben Emael
MC-Faiza Tour 2016
MC-Faiza Tour 2016 – Fort Eben Emael
2016 only!!!
Road-Captain ; 2016 only!!!
MC-Faiza 2016
MC-Faiza 2016 – Am Bausteinsee